Haartransplantation

Volles und kräftiges Haar wird mit Jugendlichkeit und Attraktivität gleichgesetzt. Frühzeitiger Haarverlust wird daher oft als störend empfunden. Aber auch Verletzungen oder Erkrankungen können Störungen des Haarwachstums hervorrufen.

In der Regel steht zu Beginn der Behandlung nach erfolgter Diagnostik eine medikamentöse Behandlung innerlich und/oder äußerlich. Unterstützend können Behandlungen der Kopfhaut mit angereichertem Blutplasma (PRP) zum Einsatz kommen.

Bei fortgeschrittenen Befunden kann eine Haartransplantation die letzte Möglichkeit sein. Weiterentwicklungen in der OP-Technik haben dazu geführt, daß die Ergebnisse nach Eigenhaartransplantation heutzutage sehr zufriedenstellend sind. Es besteht die Möglichkeit, am Hinterkopf einen Haarstreifen zu entnehmen, die Ergebnisse werden jedoch durch eine Narbenbildung an der Entnahmestelle beeinträchtigt. Die Entnahme einzelner Haare ist zwar eine deutlich zeitaufwändigere Technik, birgt allerdings die geringsten Risiken hinsichtlich Narbenbildung. Die entnommenen Haare werden vereinzelt und über feine Stiche in das Empfängerareal in natürlicher Wuchsrichtung und Verteilung eingepflanzt. Das kosmetische Ergebnis ist einfach überzeugend.

Haartransplantationen sind sowohl auf der Kopfhaut als auch an jeder anderen Stelle des Körpers möglich. Weitere häufige Einsatzgebiete sind die Auffüllung oder Rekonstruktion von Augenbrauen oder auch die Verdichtung von Wimpern.

Das erforderliche Ausmaß der Haartransplantation bestimmt den Preis, Behandlungen beginnen bei etwa 4000 Euro.