Weißer Hautkrebs

Der weiße Hautkrebs ist die häufigste Krebsart beim Menschen. Jährlich kommen etwa 200 Neuerkrankungen auf 100.000 Einwohner. Die Auftretenshäufigkeit des weißen Hautkrebses hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt.

Ausgelöst wird der weiße Hautkrebs durch UV-Licht. Die Menge der im Leben in der Sonne verbrachten Zeit ist daher maßgeblich für das Risiko, an weißem Hautkrebs zu erkranken. Personen, die im Freien arbeiten, Sonnenanbeter und Menschen mit Outdoor-Aktivitäten (Segeln, Radfahren, Tennis…) sind daher stärker gefährdet. Das Risiko einer Erkrankung ist bei einem hellen Hauttyp erhöht. Mehr Freizeit sowie ein verändertes Urlaubsverhalten mit Fernreisen und Sonnenurlauben in den letzten Jahrzehnten sind für den rasanten Anstieg der Hautkrebs-Erkrankungen verantwortlich.

Der weiße Hautkrebs (Basalzellkarzinom, Stachelzellkarzinom) und seine Vorstufen (aktinische Keratose, Morbus Bowen) sind bei einer dermatologischen Untersuchung gut zu diagnostizieren. Bei frühen Formen reichen die Behandlungsmöglichkeiten von Cremebehandlungen über Vereisung, oberflächliche chirurgische Entfernung bis zur Lasertherapie. Für flächige Erkrankungen bietet sich die Photodynamische Therapie (PDT) an, bei der ein Medikament aufgetragen und nach einer Einwirkzeit von drei Stunden durch eine spezielle Lichtbehandlung aktiviert wird. Ist der weiße Hautkrebs weiter fortgeschritten, erfolgt in der Regel eine Operation. Gold-Standard ist hier die komplette Entfernung mit feingeweblicher Untersuchung des Schnittrandes auf Tumorreste. Nach der Operation, die meist in örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann, schließt sich die plastische Deckung des entstandenen Defektes an. Dank jahrelanger Erfahrung können wir Ihnen hier zu bestmöglichen ästhetischen Ergebnissen verhelfen.

Die Prognose des weißen Hautkrebses ist gut, da er in der Regel nur vor Ort wächst und nicht streut. Eine vollständige Entfernung ist daher zumeist mit einer vollständigen Heilung gleichzusetzen. Allerdings bleibt ein erhöhtes Risiko, einen weiteren Herd zu entwickeln, da meist die Haut flächig und nicht nur an einer kleinen Stelle durch das Sonnenlicht geschädigt ist.

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